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Studie: Journalisten sind dümmer als der Durchschnitt

Von Thomas Breithaupt · · 2 Min. Lesezeit

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Studie Journalisten trinken zu viel und sind dümmer als der Durchschnitt
Die Studie zeigt, dass Journalisten zu viel trinken und dümmer sind als der Rest der Bevölkerung.

Laut einer Studie des London Press Club trinken Journalisten zu viel Alkohol und Kaffee, und sie essen zu viel zuckerhaltige Nahrung. Daher sind ihre Gehirnfunktionen schlechter als beim Durchschnitt der Bevölkerung.

Die Studie zeigt, dass Journalisten zu viel trinken und dümmer sind als der Rest der Bevölkerung.
Die Studie zeigt, dass Journalisten zu viel trinken und dümmer sind als der Rest der Bevölkerung.

Eine aktuelle Studie belegt, was viele Bürger beim Fernsehen und beim Lesen der Nachrichten wohl schon seit langem vermuten. Die Gehirne von Journalisten sind weniger leistungsfähig als bei anderen Menschen.

Die Studie wurde von Tara Swart und dem London Press Club durchgeführt und kommt zu dem Ergebnis, dass „die höchsten Funktionen von Journalisten-Gehirnen auf einem niedrigeren Niveau arbeiten als im Durchschnitt der Bevölkerung“.

Die Studie liefert auch die Gründe für die schwächeren Gehirnfunktionen bei Journalisten: „Dehydration, Einsatz von Drogen und die Flutung der Gehirne mit Koffein und stark zuckerhaltigen Nahrungsmitteln.“

Allerdings beeinflusst der Druck des Jobs nicht die Fähigkeit der Journalisten, langfristig Widrigkeiten auszuhalten und dann wieder auf die Beine zu kommen. Denn sie glauben, dass ihre Arbeit einen Sinn hat.

Die Gehirne der Journalisten zeigen zudem eine geringere Fähigkeit als der Durchschnitt, ihre Emotionen zu regulieren, Vorurteile zu unterdrücken, zwischen Aufgaben zu wechseln, komplexe Probleme zu lösen und flexibel und kreativ zu denken.

Die Gründe dafür sind laut dem London Press Club, dass die Journalisten übermäßig trinken und zu viel Koffein zu sich nehmen. Außerdem essen sie zu viele stark zuckerhaltige Lebensmittel und sind zu unachtsam.

Für diese Studie befragte Dr. Tara Swart 31 Journalisten aus allen Bereichen des Mediengeschäfts. Diese mussten ihre Ess- und Trinkgewohnheiten angeben, einen Fragebogen zur Erstellung eines Gehirnprofils ausfüllen, Bluttests absolvieren und ein Gerät zur Messung von Herzschlagschwankungen tragen.

Eigentlich hatte die Studie untersuchen sollen, wie Journalisten es schaffen, ein so hohes Maß an Stress zu bewältigen. In der Pressemeldung heißt es: „Journalismus ist eine der vielen Branchen, die im digitalen Zeitalter unter erhöhtem Druck stehen. Niedrige Bezahlung, regelmäßige Fristen und ein hohes Maß an Verantwortung tragen alle zu einem hohen Stresslevel bei.“

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