Geldvermögen der Deutschen erreicht Rekordstand

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Nie zuvor war das Geldvermögen der deutschen Privathaushalte so hoch wie heute. Jeder Bürger hat im Schnitt mehr als 70.000 Euro in Form von Bargeld, Bankeinlagen, Wertpapieren und Versicherungsansprüchen.

Das Geldvermögen der deutschen Pivathaushalte erreichte im ersten Quartal 2017 einen neuen Rekordstand.
Das Geldvermögen der deutschen Pivathaushalte erreichte im ersten Quartal 2017 einen neuen Rekordstand.

Die privaten Haushalte in Deutschland haben so viel Geldvermögen wie nie zuvor. Im ersten Quartal dieses Jahres stieg die Summe auf den Rekordwert von rund 5,676 Billionen Euro, wie die Deutsche Bundesbank am Freitag in Frankfurt am Main mitteilte. Zum Geldvermögen zählt die Notenbank

  • Bargeld,
  • Bankeinlagen,
  • Wertpapiere und
  • Ansprüche an Versicherungen.

Zwar hat demnach jeder Einwohner im Schnitt rund 70.000 Euro Geldvermögen. Doch offenbar gibt es große Unterschiede. So sind Hunderttausende Menschen in Deutschland sogar überschuldet. Nach Berechnungen der Kreditauskunftei Crifbürgel warten derzeit 676.428 Privatleute auf das Ende ihres sechsjährigen Insolvenzverfahrens.

Im Vergleich zum Quartal zuvor erhöhte sich das Geldvermögen der privaten Haushalte um circa 1,5 Prozent oder gut 84 Milliarden Euro. Hauptgrund für den leichten Anstieg des Geldvermögens ist, dass die Menschen in den ersten vier Monaten 2017 etwas mehr Geld eingenommen als ausgegeben haben.

Dabei sparen die Menschen zunehmend in der Form von Bargeld oder und auf Giro- oder Tagesgeldkonten. Insgesamt belaufen sich die Bestände der privaten Haushalte an Bargeld und Sichteinlagen nun auf 1,379 Billionen Euro. Das sind 17 Milliarden Euro mehr als noch im letzten Quartal 2016.

Deutlich mehr Geldvermögen als in Bargeld und Bankeinlangen haben die privaten Haushalte aber in Form von Ansprüchen an Versicherungen und Pensionseinrichtungen. Hier summieren sich die Bestände auf rund 2,136 Billionen Euro. Aber auch steigende Aktienkurse trugen ihren Teil zum Rekordstand des Geldvermögens bei.

„Das im Berichtsquartal insgesamt günstige Kapitalmarktumfeld bescherte den privaten Haushalten in Deutschland zusätzlich zur transaktionsbedingten Zunahme des Geldvermögens Bewertungsgewinne, die für sich genommen das gehaltene Geldvermögen um etwa 25 Milliarden Euro erhöhten“, zitiert die FAZ die Deutsche Bundesbank.

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64 KOMMENTARE

  1. Rein rechnerisch vielleicht. In Wirklichkeit hinkt diese Studie. Bereits 2016 wurde festgestellt: Den reichsten zehn Prozent dieses Landes, gehören über 60 Prozent des Nettovermögens.

  2. Leute, ist doch klar wenn auch wohlhabende in die Bilanz eingerechnet werden. Da keine Klassenunterschiede Berücksichtigung fanden, kommen solche Werte dabei raus. Es zeigt höchstens wie vermögend einzelne sind, weil die Zahl so hoch anmutet.

  3. Wer hat da unser Geld. Wenn man bedenkt wieviel Arme es in Deutschland gibt, frage ich mich, wie das so vor sich geht. Aber heutzutage verdienen genug Wirtschaftsbosse sich eine goldene Nase an den Fluechtlingen und Andere zahlen drauf und das sind meist die, d

  4. ääähm und wo sind meine??? aber es ist ja im Schnitt gerechnet…..es gibt ein paar Wenige die viel haben und sehr Viele die nichts haben ;-)Solche Statistiken sind doch Schwachsinn 😉

    • Genau. Und die Gäste bekommen gleich 70.ooo Startkapital. Bei meinen Eltern waren es 40 DM. Jetzt kommt gleich ein Vegan-links-Grüner der weiss, das damals alles billiger war.

  5. Witzige selektive Darstellung! Da in einem Papiergeldsystem (Fiat-Money) „Geld“ aus zwei Seiten besteht, weil es als Kredit in die Welt kommt, liegen stets Schulden und Guthaben in gleicher Höhe vor. Wenn also ein Wirtschaftsteilnehmer riesige Geldvermögen besitzt, müssen ein oder mehrere andere zwangsläufig verschuldet sein. Oder, als letzter solventer Schuldner, der Staat…

  6. in Versicherungsansprüchen ? In Lebensversicherungen wo man bald mehr einzahlt als man raus bekommt? Oder etwa die Rentenversicherung welche sich langsam Richtung Nullpunkt entwickelt. Wählt weiter die Altparteien von CDU, SPD, Grünen Und Linken…..warum auch nicht, wenn man seinen Henker schon selbst wählen kann.

  7. Psssst……..! Nicht so laut ! Sonst müssen wir Asylanten aufnehmen und ernähren. Ich werde meine 70.000 wenn ich sie denn mal habe, verfressen,damit sie nicht in falsche Hände kommen !

  8. mal wieder so eine bescheuerte Statistik; klar die Reichen werden immer reicher und die Armen ärmer ! schmeißt man alle zusammen und teilt auf Pers. auf, sind wir alle gut situiert und haben 70.000 auf´ m Konto.

  9. Berechnen wir doch mal das Geldvermögen der saudischen Araber. Dann werdet ihr Deutschen sehen, wie lächerlich arm ihr mit Euren „70.000“ doch seid!

  10. Also ich kenne niemanden der wirklich schon erwachsen ist, der weniger hätte – Alleine schon bei Lebensversicherungsansprüchen kommen doch ruckzuck einige hunderttausend zusammen.

  11. Was für ne gequirlte Scheiße ist das denn schon wieder?
    Dit oberste Prozent hat vielleicht so viel wie noch nie. Also wirklich. Diese scheinheiligen Statistiken sind doch einfach nur Kotze. Und sowieso falsch!!!

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