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Dalai Lama: Flüchtlinge sollen in ihre Heimat zurückkehren

Von Thomas Breithaupt · · 2 Min. Lesezeit

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Tenzin Gyatso ist der 14. Dalai Lama. Er fordert, dass die Flüchtlinge wieder in ihre Heimat zurückkehren sollten. Die europäische Kultur müsse erhalten bleiben. (Screenshot: YouTube/Dalai Lama)

Nach Ansicht des Dalai Lama kommen zu viele Flüchtlinge nach Europa. Die Flüchtlinge sollten wieder zurück in ihre Heimat. Deutschland dürfe kein arabisches Land werden.

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Tenzin Gyatso ist der 14. Dalai Lama. Er fordert, dass die Flüchtlinge wieder in ihre Heimat zurückkehren sollten. Die europäische Kultur müsse erhalten bleiben. (Screenshot: YouTube/Dalai Lama)

Wenn Menschen leiden, dann sollten all jene helfen, denen es etwas besser geht, sagt der Dalai Lama. Doch andererseits kämen mittlerweile zu viele Flüchtlinge nach Europa. Deutschland dürfe kein arabisches Land werden.

Aufnahme der Flüchtlinge nur vorübergehend

„Deutschland ist Deutschland“, so der 80-jährige Buddhisten-Führer im Interview mit der FAZ. Es seien so viele Flüchtlinge nach Europa gekommen, dass es in der Praxis schwierig sei, sie alle aufzunehmen.

„Auch moralisch gesehen finde ich, dass diese Flüchtlinge nur vorübergehend aufgenommen werden sollten“, sagt der Dalai Lama. Das Ziel sollte sein, dass die Flüchtlinge in ihre Heimat zurückkehren und beim Wiederaufbau ihrer eigenen Länder mithelfen.

Die Ursache der Islamfeindlichkeit

Für die Zunahme der islamfeindlichen Stimmung macht der Dalai Lama „muslimische Individuen und kleine Gruppen“ verantwortlich, „die sich in ihren eigenen Ländern gegenseitig umbringen. Schiiten, Sunniten.“

„Sie repräsentieren nicht den gesamten Islam und nicht alle Muslime. Die Liebe ist bei jeder Religion die Kernbotschaft, auch im Islam. Bösartige Leute gibt es auch bei den Buddhisten, den Christen, den Juden und den Hindus.“

Ist der Dalai Lama ein Nazi?

Das spirituelle Oberhaupt der Tibeter hat sich auch in der Vergangenheit schon für eine humanitäre Aufnahme von Flüchtlingen ausgesprochen, aber nur solange die Zahl der Ankommenden zu bewältigen ist. Denn die europäische Kultur müsse erhalten bleiben. Seine Äußerungen liegen auf einer Linie mit den Forderungen von AfD und Pegida.

„Man muss pragmatisch sein“, sagte er bereits im letzten September bei einem Aufenthalt in Großbritannien. Es könne unmöglich die ganze Welt nach Europa kommen. „Es ist wunderbar, ein paar Tausend Flüchtlinge aufzunehmen, aber dabei muss man sich auch eine langfristige Lösung überlegen – durch Entwicklung und Bildung in diesen muslimischen Ländern.“

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Thomas Breithaupt

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