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Bundeswehr bildet Flüchtlinge zu Handwerkern aus

Von Thomas Breithaupt · · 2 Min. Lesezeit

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Ursula von der Leyen will syrische Flüchtlinge von der Bundeswehr als Handwerker ausbilden lassen. (Screenshot: YouTube)

Mehr als hundert syrische Flüchtlinge werden von der Bundeswehr als Handwerker, Technikern und Logistiker ausgebildet. Laut Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen sollen sie später ihr Land wieder aufbauen.

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Ursula von der Leyen will syrische Flüchtlinge von der Bundeswehr als Handwerker ausbilden lassen. (Screenshot: YouTube)

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (57, CDU) will syrische Flüchtlinge in der Deutschen Bundeswehr ausbilden. Diese sollen allerdings nicht Soldaten werden, sondern in Handwerk, Technik, Medizin und Logistik ausgebildet werden.

„Die Bundeswehr ist dabei, in einem Pilotprojekt zunächst mehr als hundert Flüchtlinge in zivilen Fähigkeiten auszubilden“, sagte die Ministerin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Eines Tages sollten sie dann nach Syrien zurückgehen und dort beim Aufbau helfen.

Handwerker bekommen von der Bundeswehr keine Waffen

Sobald es in dem Land wieder eine „verantwortungsvolle“ Regierung gebe, könne Deutschland dort auch die Ausbildung von Sicherheitskräften unterstützen, so Ursula von der Leyen. Als Soldaten sollten sie Syrer bei der Bundeswehr jedoch nicht eingesetzt werden.

Die Flüchtlingshilfe ist der längste und personalaufwändigste Inlandseinsatz in der Geschichte der Bundeswehr. Deutsche Soldaten gewährleisten hierzulande die Unterbringung, den Transport und die Versorgung von Flüchtlingen.

Neben der Flüchtlingshilfe im Inland und nun der Ausbildung von Flüchtlingen zu Handwerkern ist die Bundeswehr derzeit auch massiv zur Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer im Einsatz. Jeden Tag werden mithilfe der deutschen Marine tausende Migranten nach Europa gerettet.

Ursula von der Leyen will Ausländer als Soldaten einsetzen

Zudem sollen nach dem Willen der Bundesregierung künftig nicht nur Deutsche, sondern auch Ausländer aus anderen EU-Staaten in der Bundeswehr dienen können. Wegen des Personalmangels brauche man „frühzeitig neue und geeignete Zielgruppen“, hieß es kürzlich beim Bundesverteidigungsministerium.

Wegen dieses Vorhabens, EU-Ausländer als bewaffnete Bundeswehrsoldaten einzusetzen, stieß Ursula von der Leyen nicht nur in der eigenen Partei auf Widerstand. Auch der Bundeswehrverband sprach sich dagegen aus.

Dessen Vorsitzender, Oberstleutnant André Wüstner, sagte, dass die soldatische Identität eine enorme nationale Ausprägung habe. Sie umfasse „die Bereitschaft, im Zweifel für das zu sterben, was im Kopf und Herzen ist“.

Bei der Bundeswehr haben derzeit 26 Prozent der einfachen Soldaten einen Migrationshintergrund. Doch die Bundeswehr will den Anteil der Migranten noch erhöhen. Auf die Herkunft komme es nicht an.

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