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Reportage

AfD erreicht besten Umfragewert seit Ende März

Von Thomas Breithaupt · · 2 Min. Lesezeit

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Nach dem TV-Duell am Sonntag erreicht die AfD ihren besten INSA-Umfragewert seit Ende März. (Screenshot: YouTube)

Nach dem TV-Duell zwischen Angela Merkel und Martin Schulz verzeichnet ausgerechnet die AfD leichte Gewinne und wird alleinige drittstärkste Kraft. Mit 10,5 Prozent erreicht sie bei INSA ihren besten Umfragewert seit Ende März.

Nach dem TV-Duell am Sonntag erreicht die AfD ihren besten INSA-Umfragewert seit Ende März. (Screenshot: YouTube)
Nach dem TV-Duell am Sonntag zwischen Angela Merkel und Martin Schulz erreicht die AfD nun ihren besten INSA-Umfragewert seit Ende März. (Screenshot: YouTube)

In der ersten Wahlumfrage nach dem TV-Duell von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihrem Herausforderer Martin Schulz (SPD) zeigen sich kaum Veränderungen. Sowohl Union als auch SPD verzeichnen in der am Montag veröffentlichten Umfrage von INSA / YouGov nur leichte Verluste.

  • CDU/CSU 36,5 Prozent (-0,5 zur Vorwoche)
  • SPD 23,5 Prozent (-0,5)
  • AfD 10,5 Prozent (+0,5)
  • Die Linke 10 Prozent (0)
  • FDP 8,5 Prozent (+0,5)
  • Grüne 6,5 Prozent (0)
  • Sonstige 4,5 Prozent (0)

Leichte Gewinne verzeichnen die beiden kleinen rechten Parteien FDP und AfD, die jeweils einen halben Prozentpunkt hinzugewinnen. Die AfD wird sogar alleinige drittstärkste Kraft und erreicht ihren besten INSA-Umfragewert seit Ende März (wie zuvor bereits bei Infratest dimap).

Die Befragung durch INSA / YouGov fand vom 1. September bis zum 4. September statt. Befragt wurden 2.048 Personen.

Zwar ist SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz optimistisch und glaubt noch immer, dass er in den verbleibenden knapp drei Wochen bis zum 24. September die Wahl noch drehen kann. Doch seine Partei liegt noch immer 13 Prozentpunkte hinter der Union, und Rot-Rot-Grün kommt gerademal auf 40 Prozent.

Die AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel hat letzte Woche in einem Interview die Ansicht vertreten, man müsste Angela Merkel nach ihrer Amtszeit vor Gericht stellen. Denn die Bundeskanzlerin habe bei der Eurorettung und in der Flüchtlingskrise gegen geltendes Recht verstoßen.

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