Reportage
Wegen Migranten-Communities: NRW bei Flüchtlingen am beliebtesten

Flüchtlinge in Deutschland zieht es vor allem in ein Bundesland: NRW. Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln zeigt, dass die meisten anerkannten Flüchtlinge mit weitem Abstand nach Nordrhein-Westfalen wollen. 29 Prozent – also fast ein Drittel aller anerkannten Flüchtlinge – entscheiden sich für NRW, weil es dort die größten Migranten-Communities (zum Beispiel das Maghreb-Viertel Klein-Marokko am Hauptbahnhof in Düsseldorf) und Migranten-Netzwerke gibt.
11 Prozent lassen sich aus gleichem Grund in Niedersachsen nieder.
9,3 Prozent der anerkannten Flüchtlinge gehen nach Berlin. Es sind vor allem Menschen, die eine Ausbildung suchen.
Bayern folgt mit 9,2 Prozent erst auf Rang vier. In den Freistaat gehen vor allem Experten und Fachkräfte, die sich dort einen gutdotierten Job versprechen.
Die Wege der Asylantenströme ähnelten laut Studie geografisch den Flüchtlingsströmen der Ostdeutschen kurz nach der Maueröffnung 1989.
Das Institut ermittelte die Zahlen für das Jahr 2014, geht aber davon aus, dass sich trotz des Rekordzustroms im Jahr 2015 nichts geändert hat.
Das Problem der migrantischen Infrastruktur in NRW sei, so der AfD-Kreisverband Mettmann: „In dieser Infrastruktur ist die Erlernung der deutschen Sprache nicht lebensnotwendig.
Herausforderung: Die Kommunen in NRW leiden unter den hohen Sozialkosten der Migration und der Gefahr zukünftiger Ghettoisierung.“
Duisburg Nord ist heute unter drei arabischen Großfamilien aufgeteilt, die in den 1980er Jahre als Flüchtlinge kamen und heute die Stadtbezirke Marxloh und Laar als eigenes Hoheitsgebiet betrachten, wie aus einem Polizeilagebericht hervorgeht, über den Berlin Journal berichtete.


