Reportage
Rechter CDU-Flügel will Angela Merkel austauschen
Wegen des schlechten CDU-Wahlergebnisses fordert der „Freiheitlich-konservative Aufbruch“, dass Kanzlerin Angela Merkel den Parteivorsitz abgibt. Einer der Gegenvorschläge lautet Wolfgang Schäuble.

Bei der Bundestagswahl am Sonntag haben die Unionsparteien 8,5 Prozentpunkte gegenüber dem Jahr 2013 verloren. Daher fordern nun Angehörige des rechten CDU-Flügels, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel den Parteivorsitz abgibt.
„Es wäre wichtig, dass jetzt hier neue Impulse gesetzt werden, vor allen Dingen damit die Partei jetzt nicht mehr aus dem Kanzleramt regiert wird“, sagte der Vorsitzende der Unionsvereinigung Freiheitlich-konservativer Aufbruch, Alexander Mitsch, am Dienstag im SWR.
In der CDU gebe es in der sogenannten zweiten Reihe „jede Menge gute Leute“, die in der Lage wären, um Angela Merkel zu ersetzen. Als geeignet für den CDU-Parteivorsitz nannte Alexander Mitsch
- Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble,
- Finanzstaatssekretär und Hipster-Gegner Jens Spahn und
- den Vorsitzenden der Mittelstandsvereinigung, Carsten Linnemann.
Bereits am Sonntag hatte der Freiheitlich-konservative Aufbruch im Internet die Trennung von Kanzleramt und Parteivorsitz und den Rücktritt von Generalsekretär Peter Tauber verlangt, den sie „einen der Hauptverantwortlichen für den Linksrutsch der CDU“ nannten.


