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Polen: „Nur Abwehr von Muslimen schützt vor Terror“

Von Thomas Breithaupt · · 3 Min. Lesezeit

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Der polnische EU-Abgeordnete Ryszard Czarnecki warnt vor muslimischer Zuwanderung. (Screenshot: YouTube)
Der polnische EU-Abgeordnete Ryszard Czarnecki warnt vor muslimischer Zuwanderung. (Screenshot: YouTube)

Nach Ansicht des polnischen EU-Abgeordneten Ryszard Czarnecki gibt es nur eine einzige Möglichkeit, Polen gegen islamische Terrorangriffe zu schützen. Man müsse Muslimen die massenhafte Einreise verweigern.

Der polnische EU-Abgeordnete Ryszard Czarnecki warnt vor muslimischer Zuwanderung. (Screenshot: YouTube)
Der polnische EU-Abgeordnete Ryszard Czarnecki warnt vor muslimischer Zuwanderung. (Screenshot: YouTube)

„Wenn man das Risiko für Terroranschläge in Polen verringern will, dann gibt es nur eine bewährte Methode: muslimische Migranten nicht ins Land lassen“, sagte Ryszard Czarnecki im polnischen Radio nach dem Terroranschlag von London. Der 54-Jährige sitzt für die Regierungspartei „Recht und Gerechtigkeit“ (PiS) im Europäischen Parlament.

Muslimische Migranten seien für eine große Zahl von Angriffen in Europa verantwortlich gewesen, die durch den Islamischen Staat inspiriert waren, so der PiS-Politiker, der selbst in London geboren wurde. Polen lerne von den Fehlern anderer westlicher Staaten und weigere sich, seine „Türen für islamische Migranten zu öffnen“.

Auf die Frage, ob polnische Regierungspolitiker Großbritannien, wo es in drei Monaten drei islamistische Terroranschläge gegeben hat, und anderen Ländern Westeuropas einen Rat geben könnten, wie man den Terrorismus verhindern könne, sagte Ryszard Czarnecki, Polen habe ein „sehr konkretes Konzept“ – keine islamische Zuwanderung.

Im Hinblick auf Großbritannien haben wir bei mehreren Anlässen schon gesagt, dass sie intolerante, radikale Migranten abschieben müssen.

Wenn ein radikaler muslimischer Geistlicher in einer Moschee seine Brüder dazu aufruft, die Ungläubigen zu bekämpfen, dann denke ich, gibt es gute Gründe, so einen Imam auszuweisen.

Zum Glück macht Polen nicht die Fehler, die andere Länder im Hinblick auf die Zuwanderung gemacht haben, und daher haben wir nicht diese Probleme.

Bei dem Terroranschlag in Manchester vor zwei Wochen waren 23 Menschen getötet worden, darunter viele Kinder und Jugendliche. Daraufhin verurteilte Polens Premierministerin Beata Szydło in einer Rede vor dem Parlament den „Irrsinn der Brüsseler Eliten“. Der Kontinent müsse starke Politiker einsetzen, welche die Gefahr erkennen und wirksam bekämpfen können.

„Wohin bewegst du dich, Europa?“, frage die PiS-Politikerin, und weiter: „Steh auf von deinen Knien und von deiner Lethargie, oder du wirst jeden Tag um deine Kinder weinen.“ Polen wehrt sich derzeit gegen Pläne der EU-Kommission, den Mitgliedsländern Migranten-Quoten aus Griechenland und Italien zuzuweisen.

Bis Juni müssen Ungarn und Polen nachgeben und Migranten ins Land lassen oder Strafen aus Brüssel hinnehmen. Doch Mitte Mai hatte der polnische Innenminister Mariusz Błaszczak gesagt, dass der Schaden für sein Land durch Asylbewerber aus der Dritten Welt „viel schlimmer“ wäre, als es jede Strafe aus Brüssel sein kann.

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