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Union verliert 2,5 Millionen Wähler in vier Jahren

Von Thomas Breithaupt · · 2 Min. Lesezeit

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Angela Merkel Union Forsa Manfred Güllner
Unter Angela Merkel haben CDU und CSU im Verlauf der letzten vier Jahre rund 2,5 Millionen Wähler verloren, sagt Forsa-Chef Manfred Güllner. (Screenshot: YouTube)

Seit dem Jahr 2013 haben CDU und CSU rund 2,5 Millionen Wähler verloren, sagt Forsa-Chef Manfred Güllner. Seinem Institut zufolge konnte SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz viele Nichtwähler und Unentschlossene mobilisieren.

Angela Merkel Union Forsa Manfred Güllner
Unter Angela Merkel haben CDU und CSU im Verlauf der letzten vier Jahre rund 2,5 Millionen Wähler verloren, sagt Forsa-Chef Manfred Güllner. (Screenshot: YouTube)

In einer gestern veröffentlichten INSA-Umfrage liegt die Union mit 30,5 Prozent inzwischen sogar hinter der SPD mit 32 Prozent. Forsa hingegen ist eines des wenigen Umfrageinstitute, welche die Union noch immer knapp vor der SPD sieht.

Doch auch beim Forsa-Institut haben die beiden Unionsparteien seit Mitte Januar 5 Prozentpunkte verloren, während die SPD mit ihrem Kanzlerkandidaten Martin Schulz gleichzeitig 10 Punkte zulegen konnten.

  • CDU/CSU 33 Prozent (-1)
  • SPD 31 Prozent – seit vier Wochen unverändert
  • AfD 9 Prozent (+1)
  • Grüne 8 Prozent (+1)
  • Linke 7 Prozent (-1)
  • FDP 7 Prozent (+1)
  • Sonstige 5 Prozent (-1)

„Insgesamt hat die Union seit der Bundestagswahl 2013, bei der sie auf 41,5 Prozent kam, fast zweieinhalb Millionen Wähler verloren“, zitiert die Welt den Forsa-Chef Manfred Güllner. Sein Institut befragte vom 20. bis 24. Februar insgesamt 2.500 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger.

Diesen Anstieg der SPD begründet Forsa-Chef Manfred Güllner auch damit, dass der Anteil der Nichtwähler und der Unentschlossenen gesunken ist. Mitte Januar waren es noch 26 Prozent Nichtwähler und Unentschlossene, jetzt sind es 23 Prozent.

„Diese Differenz ergibt fast 1,9 Millionen Wahlberechtigte, die nun wieder wählen würden“, sagte Manfred Güllner. Die meisten der nun wieder zum Wählen entschlossenen Bürger habe Martin Schulz für die SPD mobilisieren können.

Auch im direkten Vergleich mit der Bundeskanzlerin konnte Martin Schulz aufholen. Wenn die Deutschen ihren Premier direkt wählen könnten, würden sich 37 Prozent der Wahlberechtigten für ihn entscheiden. Das ist ein Punkt mehr als in der Vorwoche. Angela Merkel hingegen verliert einen Punkt und kommt auf 38 Prozent.

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Thomas Breithaupt

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