Reportage
Krieg zahlt sich aus: Trumps Umfragewerte steigen
Die Umfragewerte von Donald Trump lagen Anfang des Monats auf einem Rekordtief. Doch dann startete der neue US-Präsident mehrere militärische Aktionen. Seitdem beurteilen die Amerikaner ihn wieder deutlich besser.

Seit Donald Trump die USA auf den Kriegspfad geführt hat, steigen seine Umfragewerte wieder. Dies geht aus dem neuesten Bericht von Rasmussen hervor, der täglich mithilfe von Umfragen die Zustimmung der Amerikaner zu ihrem Präsidenten ermittelt.
Demnach befürworteten am Montag genau 50 Prozent der US-Bürger die Leistung von Donald Trump, so viele wie seit mehr als einem Monat nicht mehr. Noch vor zwei Wochen lag die Zustimmung für den US-Präsidenten sogar bei nur 42 Prozent – ein absolutes Rekord-Tief.
Noch bei seinem Amtsantritt beurteilten 59 Prozent der Amerikaner die Leistung ihres neuen Präsidenten positiv. Nach mehreren innenpolitischen Misserfolgen seiner Regierung fielen die Werte dann immer weiter ab – bis Anfang April, als Donald Trump militärisch aktiv wurde.
Als Reaktion auf einen angeblichen Einsatz von Giftgas durch Syriens Präsidenten Assad ordnete Trump einen Bombenangriff auf eine syrische Luftwaffenbasis an.
Am letzten Donnerstag setzten die USA dann erstmals ihre größte konventionelle Bombe ein und stellten ein Video des Einschlags ins Internet. Die „Mutter aller Bomben“ wurde in Afghanistan gegen den Islamischen Staat eingesetzt.
Zudem hat Donald Trump angekündigt, das Problem Nordkorea zu lösen. Dazu haben die USA eine Flugzeugträgergruppe in den Westpazifik verlegt. Zu dem Flottenverband um den Flugzeugträger „USS Carl Vinson“ gehören auch mehrere Kreuzer und Zerstörer.



