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Reportage

Gregor Gysi: AfD löst kein einziges Problem

Von Thomas Breithaupt · · 2 Min. Lesezeit

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Dr. Gregor Gysi (68,links, DIE LINKE) redete auf einer Diskussionsveranstaltung mit Geschichts- und Philosophie-Student Eric Hattke vom Atticus e.V. am 2. Oktober 2016 im vollbesetzten Kulturrathaus in Dresden über die AfD Tacheles (Foto: Facebook/Atticus e.V.)
Dr. Gregor Gysi (68,links, DIE LINKE) redete auf einer Diskussionsveranstaltung mit Geschichts- und Philosophie-Student Eric Hattke vom Atticus e.V. am 2. Oktober 2016 im vollbesetzten Kulturrathaus in Dresden über die AfD Tacheles (Foto: Facebook/Atticus e.V.)
Dr. Gregor Gysi (68,links, DIE LINKE) redete auf einer Diskussionsveranstaltung mit Geschichts- und Philosophie-Student Eric Hattke vom Atticus e.V. am 2. Oktober 2016 im vollbesetzten Kulturrathaus in Dresden über die AfD Tacheles (Foto: Facebook/Atticus e.V.)
Dr. Gregor Gysi (68, links, DIE LINKE) redete auf einer Diskussionsveranstaltung mit Geschichts- und Philosophie-Student Eric Hattke vom Atticus e.V. am 2. Oktober 2016 im vollbesetzten Kulturrathaus in Dresden über die AfD Tacheles (Foto: Facebook/Atticus e.V.)

Der einstige Linken-Fraktionschef im Bundestag und Rechtsanwalt Dr. Gregor Gysi will Chef der Europäischen Linken (EL) werden. Die LINKEN-Parteivorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger haben den 68-Jährigen bereits für das Amt vorschlagen. Der EL-Kongress findet vom 16. bis zum 18. Dezember 2016 statt. „Wenn er das machen will, dann wird es auch so kommen“, verlautet aus führenden Parteikreisen, schreibt heute die Berliner Zeitung.

Am Sonntag (2. Oktober 2016) rechnete Gysi auf Einladung des Vereins Atticus e.V. im Dresdner Kulturrathaus (Köngistraße 15) mit der AfD ab. Man solle mit der AfD einfach mal nicht über Flüchtlinge und Asylpolitik reden, sagt der Politiker der Linken. Und der Partei stattdessen eine andere Frage stellen, die ihr viel zu selten gestellt wird. Ein klarer Auftrag für andere Politiker. Und auch für Journalisten.

Gysi führte in Dresden aus: „Wissen Sie, was mich so ärgert an der AfD, ist: Die Lösung, die sie anbietet – egal, dass ich sie für inhuman halte -, sie ist auch nicht real. Sie löst ja kein einziges Problem. Und dann werden die nur nach Flüchtlingen gefragt.

Warum werden die nie gefragt nach Steuern? Die wollen die Rente kürzen, die wollen Hartz IV kürzen. Sie haben vorgeschlagen: Keine Vermögensteuer, keine Erbschaftsteuer. Und der Höhepunkt – das hat noch nicht einmal die FDP vorgeschlagen: Die wollen einen einheitlichen Einkommensteuersatz von der Lidl-Kassiererin bis zum Vorsitzenden des Vorstandes der Deutschen Bank. Die sollen alle den gleichen Satz von der Einkommensteuer zahlen. Also auf die Idee ist überhaupt noch keiner gekommen, aber die AfD. Und ich möchte, dass sie danach mal befragt werden. Also ich hätte gern mal so eine Runde, wo ich die ganze Scheiße abfrage.“

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