Reportage
Chinesen halten fest am Hundefleisch-Festival in Yulin
Beim Festival in Yulin werden auch dieses Jahr über 10.000 Hunde erschlagen oder lebend ins kochende Wasser geworfen und schließlich verspeist. Viele Chinesen glauben, Folter verbessere den Geschmack und erhöhe die gesundheitliche Wirkung.

Im südchinesischen Yulin hat das beliebte Hundefleisch-Festival eröffnet. Dort werden jedes Jahr mehr als 10.000 Hunde geschlachtet, zubereitet und verspeist. Diese Tradition ist mehrere hundert Jahre alt und lässt sich bis zur Ming-Dynastie zurückverfolgen.
Die Hunde werden erschlagen, gehäutet und ausgeblutet. Denn dem Glauben nach trägt der Verzehr von Hundefleisch zu einer Stärkung der Potenz bei. Je mehr das Tier leidet, desto stärker ist angeblich die Wirkung und desto schmackhafter ist angeblich das Fleisch.

Daher werden die Hunde regelmäßig brutal gefoltert, um die angebliche Wirkung zu erhöhen. So werden viele Hunde zu Tode geprügelt oder bei lebendigem Leib ins kochende Wasser geworfen.

Im Westen wird die chinesische Tradition nicht nur von Tierschützern als barbarisches Ritual angesehen. Doch die am Hundefleisch-Festival in Yulin teilnehmenden Chinesen sind nicht bereit, auf ihre Tradition zu verzichten.
Die Bilder vom Leid der Hunde im folgenden Video sind schlimm. Doch sie zeigen auch die wachsende Zahl von Chinesen, die ebenfalls gegen die grausame Tradition protestieren und versuchen, die Tiere zu retten.


