Reportage
Angela Merkel froh: Beste Umfrage seit Grenzöffnung
Die Unionsparteien liegen in der aktuellen Insa-Wahlumfrage zur Bundestagswahl bei 38 Prozent. So stark waren CDU und CSU zuletzt im Herbst 2015, als die Bundesregierung entschied, die Grenzen für Flüchtlinge zu öffnen.

Am Dienstag hat das Meinungsforschungsinstitut Insa seine neuesten Umfrageergebnisse zur Bundestagswahl 2017 veröffentlicht. Demnach reicht es praktisch nur für die Fortsetzung der Kanzlerschaft von Angela Merkel, entweder mit einer Großen Koalition oder mit einer Jamaika-Regierung (Schwarz-Gelb-Grün).
- CDU/CSU 38 Prozent (+2,5 zur Vorwoche)
- SPD 23 Prozent (-3)
- Die Linke 11 Prozent (+1)
- FDP 9 Prozent (-1)
- AfD 8 Prozent (-1)
- Grüne 7 Prozent (+1)
- Sonstige 4 Prozent (+0,5)
Noch bis in den September des Jahres 2015 hatten die Unionsparteien in den wöchentlichen Insa-Wahlumfragen mehr als 40 Prozent. Doch in der Folge der möglicherweise illegalen Grenzöffnung durch die Bundesregierung von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) gingen die Werte deutlich zurück.
Im Verlauf des letzten Jahres lagen CDU und CSU dann kaum oberhalb von 30 Prozent. Noch in der INSA-Wahlumfrage zur Bundestagswahl Mitte Februar dieses Jahres lagen die Unionsparteien mit 30 Prozent sogar einen Punkt hinter der SPD. Es zeigte sich sogar eine Mehrheit für Rot-Rot-Grün.
Doch im März fingen die Umfragewerte der Union dann langsam wieder an zu steigen. Offenbar hatten sich die Bürger im Verlauf der Zeit ein Bild vom Konkurrenten gemacht, dem anfangs stark umjubelten SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz. Inzwischen liegt die SPD 15 Prozentpunkte hinter der Union wie zuletzt im Oktober 2015.


