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Reportage

„Frankreichs Wahl ist eine Katastrophe für den Frieden“

Von Thomas Breithaupt · · 3 Min. Lesezeit

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Nach Ansicht von Paul Craig Roberts ist die Wahl von Emmanuel Macron eine Katastrophe für den Weltfrieden. (Screenshot: YouTube)
Nach Ansicht von Paul Craig Roberts ist die Wahl von Emmanuel Macron eine Katastrophe für den Weltfrieden. (Screenshot: YouTube)

Die Niederlage von Marine Le Pen bei den Wahlen in Frankreich ist nach Ansicht von Paul Craig Roberts eine „Katastrophe für den Weltfrieden“. Denn die rechte Kandidatin habe als einzige erkannt, dass der Westen derzeit einen Krieg riskiert.

Nach Ansicht von Paul Craig Roberts ist die Wahl von Emmanuel Macron eine Katastrophe für den Weltfrieden. (Screenshot: YouTube)
Nach Ansicht von Paul Craig Roberts ist die Wahl von Emmanuel Macron eine Katastrophe für den Weltfrieden. (Screenshot: YouTube)

Bei den französischen Präsidentschaftswahlen am Sonntag konnte der linke Kandidat Emmanuel Macron einen klaren Sieg erringen. Er erreichte rund zwei Drittel der Stimmen und hat sich damit deutlich gegen die rechte Kandidatin Marine Le Pen durchgesetzt.

Nach Ansicht des amerikanischen Ökonomen Paul Craig Roberts zeigt die Niederlage von Marine Le Pen, dass die Franzosen „sogar noch unbekümmerter sind als die Amerikaner“. Der frühere Vizefinanzminister beschreibt eine wachsende Gefahr für den Frieden in der Welt.

In der Woche vor der Wahl kündigte das russische Oberkommando an, dass Washington das russische Militär davon überzeugt habe, dass Washington einen präventiven nuklearen Erstschlag gegen Russland beabsichtigt.

Kein führender Politiker in Europa außer Marine Le Pen habe diese Ankündigung der Russen als eine Gefahr angesehen, schreibt Paul Craig Roberts. Kein anderer führender Politiker im Westen habe sich darum bemüht, die Russen zu beruhigen.

In den westlichen Medien sei auch kaum darüber berichtet worden, dass die Russen zu dem Schluss gekommen sind, dass die USA einen präventiven nuklearen Erstschlag gegen Russland beabsichtigen.

Doch nach Ansicht von Paul Craig Roberts stellt diese Schlussfolgerung der Russen ein „außerordentliches Risiko“ dar. Zu keinem Zeitpunkt während des Kalten Krieges im 20. Jahrhundert sei eine ähnliche Äußerung gemacht worden.

Marine Le Pen verstehe, dass ein militärischer Konflikt mit Russland den Tod für die Menschheit bedeuten würde. Nach Ansicht von Paul Craig Roberts hatte auch US-Präsident dies verstanden, bevor er „vom militärischen/Sicherheitskomplex kastriert wurde“.

Dass sind die Franzosen nicht besorgt über die tödliche Bedrohung sind, erklärt Paul Craig Roberts damit, dass sie „gehirngewaschen“ sind. Sie glaubten daher, dass man ein Faschist ist, wenn man Patriotismus und Nationalismus über „Vielfalt“ stellt.

Überhaupt sei ganz Europa „gehirngewaschen“ – abgesehen von der Mehrheit der Briten – und glaube heute, dass Hitler ist, wenn man für sein Land einsteht. Um kein Faschist zu sein, müsse man demnach Europäer sein, jedoch kein Franzose, kein Deutscher, kein Italiener.

Aus diesem Grund hätten die Franzosen für die globalen Banker und die EU gestimmt, sagt Paul Craig Roberts. Dies sei ein Desaster für die Europäer und ein großer Sieg für die Neokonservativen in den USA. Diese könnten nun Russland in einen Krieg drängen, ohne Widerstand aus Europa.

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