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Merkel warnt vor „Angriff“ der Migranten auf Europa

Von Thomas Breithaupt · · 2 Min. Lesezeit

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Angela Merkel warnt vor Angriff der Migranten
Angela Merkel sprach in einer Rede am Dienstag von einem Angriff der Migranten auf Europa.

In einer Rede warnt Angela Merkel vor einer verstärkten Masseneinwanderung aus Schwarzafrika. Sie spricht von einem Angriff der Migranten auf Europa und fordert eine Sicherung der EU-Außengrenzen.

Angela Merkel warnt vor Angriff der Migranten
Angela Merkel sprach in einer Rede am Dienstag von einem Angriff der Migranten. (Screenshot: YouTube)

Seit dem letzten Jahr steht Bundeskanzlerin Angela Merkel für eine bedingungslose Willkommenspolitik. Sie machte Selfies mit Flüchtlingen und appellierte an die Fremdenliebe der Deutschen. Sie sagte, dass Deutschland nicht mehr ihr Land sei, wenn man sich für Hilfe in Notsituationen entschuldigen müsse.

Doch schon seit längerem verzichtet die CDU-Chefin auf enthusiastische Beschwörungen ihrer früheren Willkommenspolitik. Mit dem Türkei-Deal verband sie sogar das erklärte Ziel, dass nicht zu viele Flüchtlinge nach Europa und nach Deutschland kommen sollen.

Angriff der Migranten auf Europa

Und bei in einer Rede bei einer Veranstaltung des CDU-Wirtschaftsrates am Dienstag sprach Angela Merkel im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise nun sogar von einem „Angriff“ der Migranten auf die europäischen Außengrenzen, wie Focus berichtet.

Jeden Tag dringen rund 2.000 Migranten illegal über das Mittelmeer nach Europa ein. Die Bundeskanzlerin vermeidet das Wort „Flucht“ spricht stattdessen von einem „Angriff auf etwas Konstitutives in unserer Europäischen Union … auf unsere Außengrenzen“.

Daher fordert Angela Merkel einen besseren Schutz der Schengen-Außengrenzen. Die Aufgabe bestehe darin, diese Außengrenzen „nicht Schleppern und Schmugglern zu überlassen, nicht Menschenleben aufs Spiel zu setzen“.

Schwarze sind laut Merkel das größte Problem

Das größte Problem ist laut Merkel die „Migration aus dem afrikanischen Kontinent“. Mit den afrikanischen Ländern „eine wirkliche Partnerschaft“ hinzubekommen, sei die „zentrale große Aufgabe, wenn wir unsere Außengrenzen schützen wollen“.

Als Beispiel nennt sie Niger. Das islamische Land im Westen Afrikas hat eine Geburtenrate von 7,6 Kindern pro Frau – so viele wie in keinem anderen Land der Welt. Die Bevölkerung des Niger werde sich alle 20 Jahre verdoppeln, sagt Merkel. Zudem kämpfe dort die Terrorgruppe Boko Haram.

Zum Vergleich: Die deutsche Geburtenrate liegt bei nur 1,4 Kindern pro Frau, wobei allerdings die Kinder von eingebürgerten Migranten schon eingerechnet sind. Um eine Bevölkerung stabil zu halten braucht es eigentlich eine Geburtenrate von 2,1 Kinder pro Frau.

Araber sind das geringere Problem

Die Flüchtlingsströme aus Syrien und dem Irak sind nach Ansicht der Bundeskanzlerin das geringere Problem. Denn sie seien auf Bürgerkriege zurückzuführen, sodass „wir in absehbarer Zeit dort Lösungen haben werden“.

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Thomas Breithaupt

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