Reportage
Mit Martin Schulz schießt die SPD auf 26 Prozent
Seit die SPD Martin Schulz zu ihrem Kanzlerkandidaten gemacht hat, ist die Partei in Wahlumfragen massiv aufgestiegen. Mit 26 Prozent erreichen die Sozialdemokraten ihren besten Wert seit zweieinhalb Jahren.

Die Nominierung von Martin Schulz als SPD-Kanzlerkandidat zeigt Wirkung. In der am Montag veröffentlichten Umfrage von INSA erreichen die Sozialdemokraten 26 Prozent. Das sind fünf Prozentpunkte mehr als noch eine Woche zuvor. Es ist der beste Wert für die SPD seit August 2014.
Die Union verharrt bei 32,5 Prozent, sodass der Unterschied zur SPD auf 6,5 Prozent zusammengeschrumpft ist. Martin Schulz’ erklärtes Ziel, Kanzler zu werden, ist damit deutlich näher gerückt. Die kleineren Parteien hingegen haben zur Vorwoche alle leicht verloren. Hier die Übersicht:
- CDU/CSU 32,5 Prozent (0)
- SPD 25 Prozent (+5)
- AfD 13 Prozent (-1,5)
- Die Linke 10,5 Prozent (-0,5)
- Die Grünen 7,5 Prozent (-1)
- FDP 6,5 Prozent (-1)
Für die Umfrage hat INSA vom 27. Januar bis 30. Januar 2.088 Menschen befragt. Die Kandidatur von Martin Schulz wurde am 24. Januar bekannt. Am Sonntag wurde sie offiziell vollzogen. Der frisch gebackene Kanzlerkandidat hielt eine viel bejubelte Rede im Berliner Willy-Brandt-Haus. Darin warnte er vor rechten „Rattenfängern“.


