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Reportage

Illegale Security-Mitarbeiter in Hessens Flüchtlingsheimen

Von Thomas Breithaupt · · 2 Min. Lesezeit

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Heute morgen wurden auch die Security-Mitarbeiter einer Odenwälder Sicherheitsfirma in der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge im Marienbornweg 13 in Gießen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt auf Schwarzarbeit und falsche Mitarbeiterausweise überprüft (Foto: HEAE Gießen/S.W.)
Heute morgen wurden auch die Security-Mitarbeiter einer Odenwälder Sicherheitsfirma in der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge im Marienbornweg 13 in Gießen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt auf Schwarzarbeit und falsche Mitarbeiterausweise überprüft (Foto: HEAE Gießen/S.W.)
Heute morgen wurden auch die Security-Mitarbeiter einer Odenwälder Sicherheitsfirma in der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge im Marienbornweg 13 in Gießen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt auf Schwarzarbeit und falsche Mitarbeiterausweise überprüft (Foto: HEAE Gießen/S.W.)
Heute morgen wurden auch die Security-Mitarbeiter einer Odenwälder Sicherheitsfirma in der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge im Marienbornweg 13 in Gießen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt auf Schwarzarbeit und falsche Mitarbeiterausweise überprüft (Foto: HEAE Gießen/S.W.)

Scheinbar schaute man nicht nur in Berlin bei ausländischen Mitarbeitern in Asylbewerberunterkünfte nicht so genau hin, wo Mitglieder einer polizeibekannten arabischen Großfamilie beispielsweise als Übersetzer oder beim Prügelwachschutz Spysec Security aus der Bochumer Straße 25 in Berlin Moabit für das Lageso arbeiteten, wie Berlin Journal berichtete.

In Hessen gab es wohl illegal beschäftigte Security-Mitarbeiter, die mit falschen Pässen ausgestattet wurden oder überhaupt nicht angemeldet waren.

Wie Staatsanwältin Nina Reininger, Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft Darmstadt, soeben mitteilte, gab es heute morgen deswegen in Hessen eine Schwarzarbeiter-Razzia bei einer für Flüchtlingsheime zuständigen Sicherheitsfirma aus dem hessischen Odenwald.

Die Staatsanwaltschaft Darmstadt führt in Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium Darmstadt (ZK 30), der Steuerfahndungsstelle des Finanzamtes Darmstadt und der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (Hauptzollamt Darmstadt) ein Ermittlungsverfahren gegen die Verantwortlichen eines im Odenwald ansässigen Unternehmens, welches im Security-Bereich tätig ist.

Den Beschuldigten wird vorgeworfen, durch die unterbliebene Meldung von Arbeitnehmern an die Träger der Sozialversicherung Beträge vorenthalten und veruntreut zu haben. Außerdem besteht der Verdacht der Steuerhinterziehung durch die unterbliebene steuerliche Erklärung von Einnahmen des Unternehmens sowie der Geltendmachung fingierter Betriebsausgaben.

Im Rahmen der Ermittlungen wurden heute die Wohn- und Geschäftsräume der Beschuldigten sowie weitere Objekte im Rhein-Main-Gebiet durchsucht.

Darüber hinaus wurden, da der Verdacht der Manipulation von Mitarbeiterausweisen aufgekommen ist, auch zwei Haupteinsatzorte des Unternehmens durchsucht. Dabei handelt es sich um die Hessische Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen und die frühere Kasernenanlage in Babenhausen.

Insgesamt handelte es sich um 28 Durchsuchungsobjekte, die am heutigen 11. Mai 2016 mittels Personeneinsatzes von 56 Steuerfahndern, 32 Zollbeamten und 37 Polizeibeamten zeitgleich durchsucht wurden.

Aufgrund der andauernden Ermittlungen werden weitere Auskünfte derzeit nicht erteilt.

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Thomas Breithaupt

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