Reportage
Ungarn verurteilt Migranten wegen Gewalt an der Grenze
Ein ungarisches Gericht hat den Migranten Ahmed Hamed zu zehn Jahren Haft verurteilt. Der Mann hatte selbst Steine auf Polizisten geworfen und andere dazu aufgewiegelt. So hatten sie eine Grenzöffnung erzwungen. Ungarn betrachtet dies als einen Terrorakt.

Ein ungarisches Gericht hat einen syrisch-zyprischen Migranten zu zehn Jahren Haft verurteilt. Der 40-jähirge Ahmed Hamed hatte sich im September vergangenen Jahres an den Krawallen an der serbisch-ungarischen Grenze beteiligt.
Er gehörte zu einer Gruppe von Migranten, die am 16. September 2015 illegal aus Serbien nach Ungarn eingereist waren. Er soll Steine auf Polizeibedienstete geschmissen haben, um damit eine Grenzöffnung zu erzwingen.
Ahmed Hamed wegen Terror verurteilt
Zuvor hatte Ahmed Hamed außerdem andere Migranten mit einem Megafon zur Gewalt gegen ungarische Beamte aufgewiegelt. Nach ungarischem Recht ist damit der Straftatbestand eines „Terrorakts“ erfüllt, berichtet die Welt.
Die ungarischen Sicherheitsbeamten konnten sich damals nicht dazu entschließen, die ungarische Grenze entschlossen gegen die gewalttätigen Migranten zu verteidigen. Daher konnten hunderte der Angreifer illegal von Serbien nach Ungarn gelangen. Hier eine Nachrichtenmeldung von damals:
Der Gewalttäter brach vor Gericht in Tränen aus, als der Richter das vorläufige Urteil verlas. Die Strafe ist die höchste, die bisher in der Flüchtlingskrise ausgesprochen wurde. Ungarn ist europaweit einer der schärfsten Gegner der Massenzuwanderung.


