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SPD-Mann: AfD „von Neonazis kaum zu unterscheiden“

Von Thomas Breithaupt · · 1 Min. Lesezeit

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Thorsten Schäfer-Gümbel
Die Reden einiger AfD-Politiker seien „von denen von Neonazis kaum zu unterscheiden“, so der SPD-Mann. (Screenshot: YouTube/rheinmaintv)

Der hessische SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel warnt davor, die „Gefahr durch die AfD zu verharmlosen“. Diese sei eine „in Teilen stramm rechtsextreme Partei“.

Thorsten Schäfer-Gümbel
Die Reden einiger AfD-Politiker seien „von denen von Neonazis kaum zu unterscheiden“, so der SPD-Mann. (Screenshot: YouTube/rheinmaintv)

„Frauke Petry und ihre Mitstreiter haben Fremdenfeindlichkeit zum Markenkern ihrer Partei gemacht“, schreibt Thorsten Schäfer-Gümbel in einem Gastbeitrag für die Frankfurter Rundschau vom Samstag.

Die Reden einiger AfD-Politiker seien „von denen von Neonazis kaum zu unterscheiden“, so der SPD-Mann. Die AfD sei eine „in Teilen stramm rechtsextreme Partei“. Derzeit profiliere sich die Partei „mit einem einzigen Thema – der Flüchtlingspolitik“.

Thorsten Schäfer-Gümbel: AfD heißt Jobverlust

Würde die AfD-Politik in Deutschland Einfluss erlangen, so wäre dies „ein nie dagewesenes Jobvernichtungsprogramm“. Protest auf dem Stimmzettel könne „zur Kürzung auf dem Lohnzettel oder zum Jobverlust führen“, schreibt Thorsten Schäfer-Gümbel.

Die AfD ist inzwischen in der Hälfte der deutschen Landesparlamente vertreten. Bei den drei Landtagswahlen von zwei Wochen holte sie überall zweistellige Ergebnisse, in Sachsen-Anhalt sogar 24 Prozent. In einer aktuellen Wahlumfrage liegt die Partei auf Platz drei hinter Union und SPD.

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