Reportage
SPD-Mann: AfD „von Neonazis kaum zu unterscheiden“
Der hessische SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel warnt davor, die „Gefahr durch die AfD zu verharmlosen“. Diese sei eine „in Teilen stramm rechtsextreme Partei“.

„Frauke Petry und ihre Mitstreiter haben Fremdenfeindlichkeit zum Markenkern ihrer Partei gemacht“, schreibt Thorsten Schäfer-Gümbel in einem Gastbeitrag für die Frankfurter Rundschau vom Samstag.
Die Reden einiger AfD-Politiker seien „von denen von Neonazis kaum zu unterscheiden“, so der SPD-Mann. Die AfD sei eine „in Teilen stramm rechtsextreme Partei“. Derzeit profiliere sich die Partei „mit einem einzigen Thema – der Flüchtlingspolitik“.
Thorsten Schäfer-Gümbel: AfD heißt Jobverlust
Würde die AfD-Politik in Deutschland Einfluss erlangen, so wäre dies „ein nie dagewesenes Jobvernichtungsprogramm“. Protest auf dem Stimmzettel könne „zur Kürzung auf dem Lohnzettel oder zum Jobverlust führen“, schreibt Thorsten Schäfer-Gümbel.
Die AfD ist inzwischen in der Hälfte der deutschen Landesparlamente vertreten. Bei den drei Landtagswahlen von zwei Wochen holte sie überall zweistellige Ergebnisse, in Sachsen-Anhalt sogar 24 Prozent. In einer aktuellen Wahlumfrage liegt die Partei auf Platz drei hinter Union und SPD.


