Reportage
„Allahu Akbar“: Terrorist in Brüssel niedergeschossen
Ein Mann rief am Dienstagabend im Brüsseler Zentralbahnhof „Allahu Akbar“ und zündete eine Sprengladung. Daraufhin brach im Bahnhof Panik aus. Dann schossen Soldaten den Mann nieder.

Am Dienstagabend hat ein Mann im Brüsseler Zentralbahnhof eine Sprengladung gezündet. Es gab es eine heftige Explosion. Soldaten schossen den mutmaßlichen Attentäter nieder. Laut Augenzeugen hatte er „Allahu Akbar“ gerufen. Nun ist er tot.
Der Vorfall werde als „terroristischer Angriff“ eingestuft, zitiert die WELT den Sprecher der Staatsanwaltschaft, Eric Van Der Sypt. Gegen 20:30 Uhr habe es eine kleine Explosion am Zentralbahnhof gegeben. Außer dem Verdächtigen habe es „keine weiteren Opfer“ gegeben.
Ein Augenzeuge sagte, der Verdächtige habe „Allahu Akbar“ gerufen und einen Rollkoffer zur Explosion gebracht. Daraufhin seien die Menschen im Bahnhof in Panik weggelaufen. Der Bahnhof und der Marktplatz Grand-Place wurden geräumt.
Polizei und Armee riegelten die umliegenden Straßen in der Brüsseler Innenstadt sowie den Grand-Place ab. Doch bereits etwa eine Stunde später sagte das Brüsseler Krisenzentrum, dass die Situation wieder unter Kontrolle ist.
Die Terrorgefahr in der belgischen Hauptstadt wird seit den Anschlägen auf den Flughafen und die Metro im März letzten Jahres weiter als hoch eingeschätzt. Damals waren 32 Menschen getötet worden. Zu den Taten bekannte sich der Islamische Staat (IS).


