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Präsident der Philippinen an Brüssel: „Fuck you!“

Von Thomas Breithaupt · · 2 Min. Lesezeit

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Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat in Richtung Brüssel gesagt: „Fuck you!“ Zuvor hatten die EU-Abgeordneten in einer Resolution das Vorgehen gegen Drogendealer in seinem Land kritisiert und Menschenrechte angemahnt.

Zwar ist der philippinische Präsident Rodrigo Duterte erst sein Juni im Amt. Doch mit seinen Beschimpfungen hat er sich bereits einen Namen gemacht. Erst kürzlich nannte er den US-Präsidenten Barack Obama einen „Hurensohn“ und forderte ihn auf, die amerikanischen Truppen aus den Philippinen abzuziehen.

Nun hat Rodrigo Duterte auch die Europäische Union beschimpft. „Fuck you!“, sagte der 71-Jährige und zeigte den Stinkefinger in Richtung Brüssel. Grund ist eine Resolution des EU-Parlaments vom 15. September, worin die Parlamentarier sich besorgt zeigen über die hohe Zahl von Drogenverdächtigen, die zuletzt in Polizeigewahrsam umgekommen sind.

Rodrigo Duterte geht hart gegen Drogendealer vor

Die EU-Abgeordneten ermahnten die Regierung der Philippinen, die Menschenrechte einzuhalten und forderten eine Untersuchung der Todesfälle. Wiederholt hat Rodrigo Duterte Drogendealern offen mit dem Tod gedroht. Seit seinem Amtsantritt Ende Juni sind mehr als 1.400 Menschen bei Polizeieinsätzen ums Leben gekommen.

Vor einem Parlamentsausschuss bezichtigte ein Auftragskiller Rodrigo Duterte in der vergangenen Woche, dass er als langjähriger Bürgermeister von Davao persönlich die Ermordung von Kleinkriminellen angeordnet habe, berichtet Bild.

Duterte hat im letzten Jahr auch schon Papst Franziskus einen Hurensohn genannt, als dieser bei seinem Besuch in Manila stundenlang im Stau stand und sich dadurch verspätete. Obama nannte er einen „Hurensohn“, weil der US-Präsident wie nun die EU auf die umstrittene Anti-Drogenpolitik zu sprechen kommen wollte.

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