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Polizei räumte Hörsaal an der Freien Universität

Von Thomas Breithaupt · · 2 Min. Lesezeit

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Polizei räumte Hörsaal an der Freien Universität
Die Universitätsleitung musste einige ihrer Studenten mit Gewalt aus dem Hörsaal entfernen lassen. (Screenshot: YouTube)

Auf Bestreben der Leitung der Freien Universität hat die Polizei einen Hörsaal geräumt, den zuvor knapp 30 Studenten besetzt hatten. Gegen die Besetzer wird nun wegen Hausfriedensbruch ermittelt.

Polizei räumte Hörsaal an der Freien Universität
Die Universitätsleitung musste einige ihrer Studenten mit Gewalt aus dem Hörsaal entfernen lassen. (Screenshot: YouTube)

Rund hundert Polizisten haben am Dienstagabend einen besetzten Hörsaal in der Silberlaube geräumt, dem Hauptgebäude der Freien Universität (FU) an der Habelschwerdter Allee. Grund für das Eingreifen war ein von der Universitätsleitung gestellter Strafantrag.

Knapp 30 Studenten hatten den Hörsaal am Dienstag besetzt. Als die Polizei vor Ort eintraf, habe man noch 19 Studierende angetroffen, sagte ein Polizeisprecher der Berliner Morgenpost. Gegen die Besetzer werde nun wegen Hausfriedensbruch ermittelt.

Bereits in der vergangenen Woche hatten etwa 70 Studenten einen Hörsaal an der Freien Universität besetzt. Auch bei diesem Vorfall musste erst die Polizei anrücken, um die Besetzung zu beenden.

Die Aktionen der Studenten richten sich gegen, was sie eine „Ökonomisierung der Lehre“ nennen. Lehrkräfte der Universitäten hatten in der Vergangenheit Sympathie mit den Zielen der Studenten bekundet.

Anfang des Jahres war an der Humboldt-Universität das Institut für Sozialwissenschaften für mehrere Wochen besetzt worden. Dabei ging es den Studenten darum, die Entlassung von Andrej Holm rückgängig zu machen, was ihnen mit ihrer Aktion auch tatsächlich gelang.

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