Reportage
Jugendliche brechen Fahrgast in S-Bahn das Nasenbein
Eine Gruppe junger Araber hat in einer Berliner S-Bahn herumgepöbelt und andere Fahrgäste brutal angegriffen. Einem 35-jährigen Mann mit Zivilcourage brachen sie das Nasenbein.

In der Nacht zum Donnerstag hat eine Gruppe junger Araber in einer S-Bahn herumgepöbelt und andere Fahrgäste brutal angegriffen. Gegen 0:15 Uhr sollen die drei Jugendlichen in einer S-Bahn zwischen den Bahnhöfen Sonnenallee und Treptower Park geraucht und auf den Boden gespuckt haben. Dadurch fühlte sich ein älterer Mann offenbar sichtbar bedroht.
Als ein 30-jähriger Fahrgast die drei Araber aufforderte, ihre Handlungen zu unterlassen, schlugen sie sofort auf ihn ein, berichtet der Tagesspiegel. Dabei wurden auch weitere Jugendliche handgreiflich, die wohl ebenfalls zu der Arabergruppe gehörten.
Araber brechen Fahrgast das Nasenbein
Einer der Araber sprang dem 30-Jährigen dabei von hinten in die Beine. Der Angegriffene bat umstehende Reisende lautstark auf, ihm zu helfen. Daraufhin wollte ein weiterer 35-jähriger Fahrgast schlichtend in das Geschehen eingreifen. Doch auch er wurde angegriffen. Die Araber fügten ihm einen Nasenbeinbruch zu.
Als der Ringbahn-Zug am Bahnhof Treptower Park einfahren war, flüchteten die Angreifer in eine gegenüberstehende S-Bahn und in umliegende Straßen. Die Täter sollen allesamt zwischen 16 und 18 Jahre alt sein und ein arabisches Erscheinungsbild haben.
Einer der Täter hat eine auffällige Zahnlücke wegen eines fehlenden Schneidezahns. Er trug einen schwarzen Sportanzug mit Mütze. Ein weiterer Täter trug ein gepunktetes weißes Shirt. Der dritte Täter war beige gekleidet.
Bundespolizei sucht Zeugen
Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung gegen Unbekannt eingeleitet. Es wird geprüft, ob Kameras in der Bahn und am Bahnhof das Geschehen aufgezeichnet haben.
Darüber hinaus sucht die Bundespolizei Zeugen, die sachdienliche Angaben zur Identität der flüchtigen männlichen Personen machen können. Auch von dem älteren Fahrgast, der sich bedroht fühlte, hat die Bundespolizei keine Personalien.
Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Berlin-Ostbahnhof unter der Rufnummer (030) 2977790 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Zudem kann man die kostenlose Servicenummer der Bundespolizei 0800 6 888 000 nutzen.


