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Polizei muss Hausbesetzer aus dem Weg räumen

Von Thomas Breithaupt · · 2 Min. Lesezeit

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Polizei muss Hausbesetzer der Friedelstraße 54 aus dem Weg räumen
Polizei muss Hausbesetzer der Friedelstraße 54 aus dem Weg räumen

Die Polizei musste auch Leitern und Kettensägen einsetzen, um die Räumung der Friedelstraße 54 durchzusetzen. Demonstranten mussten aus dem Weg geräumt werden. Ein Türknauf stand unter Strom – Lebensgefahr.

Die Berliner Polizei hat mit der Räumung des linken Szeneobjektes „Friedel 54“ in Berlin-Neukölln begonnen. Dabei setzte die Polizei auch Leitern und Kettensägen ein. Die Tür wurde geöffnet, sodass der Gerichtsvollzieher hatte.

Etwa 60 Menschen, die den Eingang blockiert hatten, mussten weggetragen werden. Dadurch verzögerte sich der Ablauf. Erst kurz nach 9 Uhr hatte die Polizei den Eingang geräumt. Die Demonstranten protestierten teils friedlich.

Ein Polizist mit Mikrofon hatte kurz vor 9 Uhr durchgesagt: „Lasst euch einfach wegtragen. Wehrt euch nicht so. Sonst tut das weh. Das ist nun einmal so.“ Auch der Einsatz von Tränengas war notwendig.

Die ganze Nacht zuvor hatten bereits Aktivisten gegen die Räumung protestiert. Im Anschluss an eine Kundgebung hatten sie auch die Straße blockiert, berichtet der Tagesspiegel.

Zwar sind einige Aktivisten offenbar der Ansicht, dass das Haus in der Friedelstraße 54 ihnen gehöre. Doch tatsächlich ist es Eigentum einer Luxemburger Firma. Diese verfügt über einen rechtskräftigen Räumungstitel, wie das Verwaltungsgericht vor zwei Tagen bestätigt hatte.

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Thomas Breithaupt

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