Reportage
Polizei muss Hausbesetzer aus dem Weg räumen
Die Polizei musste auch Leitern und Kettensägen einsetzen, um die Räumung der Friedelstraße 54 durchzusetzen. Demonstranten mussten aus dem Weg geräumt werden. Ein Türknauf stand unter Strom – Lebensgefahr.
Polizei hat Journalisten und Umstehende aus Eingangsbereich #Friedel54 herausgedrängt. pic.twitter.com/KSmx1SuojY
— rbb|24 (@rbb24) June 29, 2017
Die Berliner Polizei hat mit der Räumung des linken Szeneobjektes „Friedel 54“ in Berlin-Neukölln begonnen. Dabei setzte die Polizei auch Leitern und Kettensägen ein. Die Tür wurde geöffnet, sodass der Gerichtsvollzieher hatte.
Etwa 60 Menschen, die den Eingang blockiert hatten, mussten weggetragen werden. Dadurch verzögerte sich der Ablauf. Erst kurz nach 9 Uhr hatte die Polizei den Eingang geräumt. Die Demonstranten protestierten teils friedlich.
Ein Polizist mit Mikrofon hatte kurz vor 9 Uhr durchgesagt: „Lasst euch einfach wegtragen. Wehrt euch nicht so. Sonst tut das weh. Das ist nun einmal so.“ Auch der Einsatz von Tränengas war notwendig.
#Friedel54 Polizei drängt Leute hinter Absperrung. pic.twitter.com/UQiysl6aNd
— rbb|24 (@rbb24) June 29, 2017
Die ganze Nacht zuvor hatten bereits Aktivisten gegen die Räumung protestiert. Im Anschluss an eine Kundgebung hatten sie auch die Straße blockiert, berichtet der Tagesspiegel.
Zwar sind einige Aktivisten offenbar der Ansicht, dass das Haus in der Friedelstraße 54 ihnen gehöre. Doch tatsächlich ist es Eigentum einer Luxemburger Firma. Diese verfügt über einen rechtskräftigen Räumungstitel, wie das Verwaltungsgericht vor zwei Tagen bestätigt hatte.
Der Gerichtsvollzieher ist an der #friedel54 eingetroffen. Wir sichern den Eingang. pic.twitter.com/CqyPUY6ivs
— PolizeiBerlinEinsatz (@PolizeiBerlin_E) June 29, 2017
#Friedel54 wurde durch unsere Kolleg. geöffnet. Der Gerichtsvollzieher hat nun Zugang. pic.twitter.com/qD0OjCpVDn
— PolizeiBerlinEinsatz (@PolizeiBerlin_E) June 29, 2017
Auf dem Hinterhof zur #Friedel54 befinden sich mehrere Personen. Wir erklären gerade, dass sie diesen zu verlassen haben. pic.twitter.com/0d954ePS9N
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Lebensgefahr für unsere Kolleg. Dieser Handknauf in der #Friedel54 wurde unter⚠️Strom⚠️gesetzt. Zum Glück haben wir das vorher geprüft. pic.twitter.com/rbMJHoZANe
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Zugang des Gerichtsvollziehers durch diesen Haupteingang wurde massiv erschwert. Wir haben einen alternativen Zugang zur #Friedel54 gefunden pic.twitter.com/gYNlDTw5Yx
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