Reportage
Trump: Muslimische Zuwanderung zerstört Europa
Der US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump warnt erneut vor den Folgen der muslimischen Zuwanderung: „Sie zerstören Europa.“ Das werde er in den USA nicht zulassen.

Nach seinem deutlichen Sieg bei den Vorwahlen im US-Bundesstaat Indiana hat Donald Trump seine umstrittene Position im Hinblick auf die Zuwanderung von Muslimen bekräftigt. Denn die Migrationskrise „zerstört Europa“, sagte er am Mittwoch dem Sender MSNBC.
Bereits im Dezember letzten Jahres hatte Donald Trump gefordert, die muslimische Zuwanderung in die USA vorübergehend zu stoppen. An dieser Forderung hält er fest, obwohl ihn die amerikanische und internationale Presse deswegen als einen „Rassisten“ bezeichnete.
Muslimische Zuwanderung zerstört Europa
Im Hinblick auf die muslimische Zuwanderung nach Europa sagte Donald Trump: „Es ist schlimm, was man einigen dieser Länder angetan hat […] sie zerstören Europa. Ich werde nicht zulassen, dass das in den Vereinigten Staaten passiert.“
Zudem kritisierte er den aktuelle US-Präsidenten Barack Obama dafür, dass dieser sich weigere den Begriff „radikaler islamischer Terrorismus“ zu verwenden.
„Wir müssen vorsichtig sein. Wir lassen tausende Menschen in unser Land, tausende und abertausende Menschen werden überall im Land angesiedelt, von denen einfach niemand weiß, wer sie sind. Sie haben in vielen Fällen keine Dokumente, in den meisten Fällen. […] Das könnte in Zukunft ein sehr ernstes Problem werden.“
Donald Trump auf der Siegesspur
Trotz aller negativen und teils bösartigen Medienberichte gegen Trump nach seinen Äußerungen zur muslimischen Zuwanderung, zeigten spätere Umfragen, dass auch die Mehrheit der Amerikaner einen vorübergehende Stopp der muslimischen Zuwanderung befürwortet.
US-Präsident Barack Obama hat die Ansicht vertreten, dass Donald Trump wegen seiner Position zum muslimischen Zuwanderung nicht Präsident werden könne. Doch spätestens seit den Terroranschlägen in Brüssel bringen Trumps Warnungen ihm eher Pluspunkte beim Wähler.


