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„Allahu Akbar“ – Flüchtling mit Messer tötet in Hamburg

Von Thomas Breithaupt · · 2 Min. Lesezeit

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„Allahu Akbar“ – Flüchtling mit Messer tötet in Edeka-Markt in Hamburg
„Allahu Akbar“ – Flüchtling mit Messer tötet in Edeka-Markt in Hamburg

In einem Edeka-Markt in Hamburg hat ein Flüchtling mit einem Messer „Allahu Akbar“ gerufen und wahllos auf Kunden eingestochen. Eines der Opfer ist tot. Der Täter war den Behörden bereits als Islamist bekannt.

Am Freitagnachmittag hatte ein Mann in einem Edeka-Markt in Hamburg wahllos auf Kunden eingestochen. Dabei tötete er einen 50-Jährigen und verletzte fünf weitere. Passanten überwältigen den Messerstecher.

Bei dem Täter handelt es sich laut FOCUS um den palästinensischen Flüchtling Ahmed al H. Dieser war den Behörden bereits als Islamist bekannt. Er war in der salafistischen Szene Norddeutschlands aktiv. In Hamburg fiel er zudem als Drogenkonsument auf.

Nach Informationen des SPIEGEL ist der 26-jährige Ahmad A. in den Vereinigten Arabischen Emiraten geboren und als Flüchtling nach Deutschland gekommen. Zuletzt lebte er in einem Flüchtlingsheim in Hamburg.

Laut Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz war der Täter ein ausreisepflichtiger Ausländer. Dieser habe aber nicht abgeschoben werden können, weil er keine Papiere hatte, sagte der SPD-Politiker am Freitagabend.

Um 15:10 Uhr waren bei der Polizei Notrufe eingegangen. Ein Mann mit einem großen Messer greife Kunden in einem Supermarkt auf der belebten Einkaufsmeile Fuhlsbütteler Straße an, hieß es. „Wahllos, ziellos“, sagte später der Polizeisprecher.

Der Täter flieht. Doch Zeugen der Bluttat und Passanten verfolgen ihn. Noch bevor die Polizei eintrifft, überwältigen sie den Täter. Zivilfahnder der Polizei nehmen den leicht verletzten Angreifer vorläufig fest.

Man gehe von einem Einzeltäter aus, sagt die Polizei. Mehrere Augenzeugen sagen, der Mann habe die Arme in die Höhe gerissen und „Allahu Akbar“ gerufen. Die Fuhlsbütteler Straße war am späten Nachmittag großräumig für den Verkehr gesperrt.

UPDATE: Die Verfolger des Attentäters waren offenbar Tunesier. Einer von ihnen ist der 48-jährige Dijamel Chraiet. Er lebt schon seit Jahrzehnten in Deutschland und erklärte im Interview mit dem Sender N24, wie er und seine Landsleute den Messermann verfolgt und gestellt haben.

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