Reportage
Afghane muss nach Beiß-Attacke ins Krankenhaus
Ein Asylbewerber ungeklärter Staatsbürgerschaft und seine Kumpels haben in einem Asylheim in Berlin-Kreuzberg einen 17-jährigen Afghanen verprügelt und gebissen. Der Afghane musste mit einer Bisswunde ins Krankenhaus.

Am Donnerstagnachmittag musste ein 17-jähriger Afghane nach einem Angriff in Kreuzberg stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Er war gegen 16.30 Uhr in seinem Zimmer eines Asylheims am Tempelhofer Ufer mit seinem 20 Jahre alten Mitbewohner in einen Streit gerate.
Der 20-jährige Asylbewerber ungeklärter Staatsbürgerschaft verließ daraufhin das Zimmer, zitiert der Tagesspiegel Angaben der Polizei. Kurz darauf der Mann mit drei Bekannten, die nicht Bewohner des Asylheims sind, in das Zimmer zurückgekehrt sein.
Sie schlagen und beißen den Afghanen
Dann sollen die vier Männer den 17-jährigen Afghanen mit Schlägen gegen den Kopf angegriffen haben. Zudem soll ihm einer der vier Angreifer in die Schulter gebissen haben. Als die Polizei eintraf, waren die drei Komplizen des Schlägers bereits geflohen.
Die Polizisten stellten die Personalien der beiden Bewohner fest. Die Staatsbürgerschaft des 20-jährigen Schlägers ist nach Polizeiangaben ungeklärt. Rettungssanitäter mussten den Afghanen wegen seiner Bisswunde in der Schulter und mit Kopfverletzungen in eine Klinik bringen, wo er stationär behandelt wird.
Die Kriminalpolizei der Direktion 5 übernahm die Ermittlungen gegen die vier Angreifer. Das Motiv für Schläge und Bisse ist offenbar schon geklärt. Der 17-jährige Afghane soll seinen älteren Mitbewohner aufgefordert haben, sich doch mal zu waschen.


