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Berliner Sportbund will keine Hallen mehr an Migranten hergeben

Von Thomas Breithaupt · · 2 Min. Lesezeit

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Sportbund will keine Hallen mehr an Migranten hergeben
Auch diese Turnhalle im Soldiner Kiez in Wedding ist von Migranten belegt. (Screenshot)
Sportbund will keine Hallen mehr an Migranten hergeben
Auch diese Turnhalle im Soldiner Kiez in Wedding ist von Migranten belegt. (Screenshot)

Derzeit sind 43 der insgesamt 1.050 Berliner Turnhallen von rund 8.700 Migranten belegt. Das Nachsehen haben die betroffenen Sportvereine und dort vor allem die Kinder. Viele Eltern wollen nun keine Hallen mehr hergeben. Auch der Landessportbund (LSB), der bisher viel Verständnis für die Bedürfnisse von Migranten zeigte, hat nun offenbar die Nase voll.

Für den kommenden Montagabend hat der LSB alle Mitgliedervereine zu einer Diskussions- und Informationsveranstaltung in das Haus des Sports auf dem Olympiapark-Gelände eingeladen. „Es reicht: Zweckentfremdung von Sporthallen als Flüchtlingsunterkünfte“, zitiert die Berliner Zeitung aus dem Einladungsschreiben.

„Der Unmut wächst“, sagt LSB-Direktor Heinz Brandi. Viele Mitglieder würden bereits aus den Vereinen austreten. Warum sollte man auch Mitglied sein, wenn man dann doch nicht in die Sporthallen kommt? Warum sollte man Mitglied sein bei einer so obrigkeitshörigen LSB-Führung, die sich die Hallen einfach hat wegenehmen lassen?

In seiner Verzweiflung über den Mitgliederschwund betätigt sich LSB-Direktor Heinz Brandi nun sogar als Politikberater. Er weiß plötzlich ganz genau, wohin die Migranten abgeschoben werden müssen: „Es führt wohl kein Weg daran vorbei, das Tempelhofer Feld mit provisorischen Gebäuden zu bebauen, die man später wieder abreißen kann.“

Beim Sportverein Karower Dachse ist der Unmut deutlich spürbar. Die Sporthalle der Grundschule am Hohen Feld ist mit Migranten belegt. Zwar hat der Verein in anderen umliegenden Turnhallen für einige Sportgruppen Ersatz gefunden, teils auch selbst Hallen angemietet.

„Doch 200 Vereinsmitglieder haben inzwischen ihre Mitgliedschaft gekündigt“, heißt es bei dem Karower Sportverein. Einige Sportarten wie etwa das Trampolinspringen könnten nun gar nicht mehr angeboten werden. Doch nach Aussagen der Politik ist die Besiedelung Deutschlands mit Migranten wichtiger als Trampolinspringen.

Ursprünglich hatte der Berliner Senat dem Landessportbund zugesichert, dass der Behinderten-, Hochleistungs- und Schulsport nach Möglichkeit nicht beeinträchtigt wird. Doch es kam natürlich anders. Vor allem an einigen Grundschule fallen Sportstunden aus. Denn für die Bildungsverwaltung ist es das Wichtigste, dass die Abiturienten die geforderten Sportstunden für das Abitur ableisten.

Für das kommende Schulhalbjahr will sich die Bildungsverwaltung in Schwimmhallen, Klettergärten oder Tanzschulen einmieten. Die Turnhallen hat man auf absehbare Zeit aufgegeben.

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Thomas Breithaupt

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