Reportage
Politiker: Moscheen schließen, Hassprediger sofort abschieben!

Jetzt schaffen die hinterhältigen, feigen Terroristen genau das, was sie mit ihren Terroranschlägen planten. Unfrieden, Misstrauen, Unruhen, Bürgerkrieg. Noch in Frankreich – aber bestimmt auch bald in Deutschland.
In Paris fordern nach den Anschlägen des Islamischen Staates einige Politiker ein härteres Vorgehen, vor allem gegen den radikalen Islamismus: Moscheen sollen geschlossen und Hassprediger abgeschoben werden.
Alle Moscheen, in denen Hassprediger auftreten, sollen geschlossen werden, sagte der französische Innenminister Bernard Cazeneuve am Sonntag zu „Le Figaro“. Ausländische, radikal-islamische Prediger sollen demnach ausgewiesen werden. „All dies sollte auf Schärfste umgesetzt werden“, so der Innenminister.
Auch Le Pen, Parteivorsitzende des französischen Front National, verlangte in einem Brief an die Nation ein konsequentes Vorgehen gegen die islamischen Extremisten im Land.
„Schließlich muss der islamistische Fundamentalismus vernichtet werden. Frankreich muss die islamistischen Organisationen verbieten, die radikalen Moscheen schließen und Ausländer rauswerfen, die Hass auf unserem Boden predigen, und auch illegale Einwanderer, die hier nichts zu suchen haben.“
„Was die Angehörigen dieser islamistischen Bewegungen mit zwei Staatsangehörigkeiten angeht, so müssen sie ihre [französische] Nationalität verlieren und ein Landesverbot bekommen.“
Bei den Terrorattacken am Samstag wurden nach bisherigen Zahlen 131 Menschen getötet und mehr als 350 teils lebensgefährlich verletzt. Drei Terrorkommandos schlugen gleichzeitig zu, schossen wahllos auf Menschen in Restaurants sowie im Konzertsaal „Bataclan“ und sprengten sich während des Länderspiels Frankreich gegen Deutschland in der Nähe des Stade de France in die Luft.
Ein noch größeres Blutbad in dem Stadion mit fast 80.000 Zuschauern konnte dank eines aufmerksamen Sicherheitsdienst-Mitarbeiters nur knapp verhindert werden.


