Reportage
Gericht verurteilt Kinderschänder-Gang von Rotherham

Arshid Hussain wurde zu 35 Jahren Haft verurteilt. Er ist der Chef einer pakistanischen Bande, die im nordenglischen Rotherham zwischen 1997 und 2013 kleine Mädchen und Teenager vergewaltigte. Aufgrund von Behördenversagen konnten die unsäglichen Verbrechen der Migranten-Gang über Jahre einfach weitergehen. Die Kriminellen vergewaltigten insgesamt mehr als 1.400 Mädchen.
Arshid Hussains Brüder Basharat Hussain (39 und Bannaras Hussain (36) erhielten Haftstrafen von 25 beziehungsweise 19 Jahren. Ihr Onkel Qurban Ali (53) kommt für 10 Jahre in den Knast. Die weibliche Mittäterin Karen MacGregor (58) kommt 13 Jahre Hinter Gitter, Shelley Davis (40) erhielt 18 Monate auf Bewährung.
Die Brüder urinieren auf Mädchen
„Der Schaden, den Sie angerichtet habe, ist von unvorstellbarem Ausmaß“, zitiert MailOnline Richterin Sarah Wright. Die Opfer, die ausgesagt haben, hätten mit ihren Aussagen „enormen Mut“ gezeigt. Mehrere von ihnen saßen bei der Urteilsverkündung im Publikum.
Die zwölf Zeuginnen sagten dem Strafgericht in Sheffield, dass sie sexuell, physisch und emotionale missbraucht wurden, als sie im frühen Teenageralter waren. Eines der Opfer von Bannaras Hussain war erst 12 oder 13 Jahren, als er sie zum Sex zwang, sagt eine Zeugin. „Es war ihm egal, ob sie das wollte oder nicht.“
Die drei Hussain-Brüder herrschten über Rotherham mit ihren Drogen- und Waffengeschäften und konnten die Mädchen ungestraft vergewaltigen. Ihnen wurden mehr als fünfzig Sexualdelikte nachgewiesen, darunter Vergewaltigungen von zwölf und dreizehn Jahre alten Mädchen.
Eine Zeugin sagte, die pakistanischen Brüder hätten sich verhalten wie „ein Rudel Tiere“, als sie auf das Mädchen urinierten.
Political Correctness in Rotherham
Viele der Mädchen wurden wiederholt vergewaltigt. Sie wurden eingeschüchtert, damit sie nicht erzählen, was ihnen angetan wird. Doch selbst wenn die Mädchen von den Vergewaltigungen erzählten, gab es keine Konsequenzen und die Ausbeutung dauerte an.
Trotz wiederholten Hilferufen von Opfern sahen die Behörden weg. Die Pakistaner-Gang konnte ihre Verbrechen über Jahre ungestraft fortsetzen. Polizei, Stadtverwaltung und Lokalpolitik hatten Angst vor möglichen Spannungen zwischen den Einheimischen und den Migranten. Im Jahr 2014 trat die gesamte Stadtregierung zurück.


