Reportage
Amerikaner in Sorge wegen Soros-Wahlautomaten
Seit Jahrzehnten unterstützt der Milliardär George Soros die Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton mit vielen Millionen Dollar. Nun kontrolliert er angeblich über das ihm nahe stehende Unternehmen Smartmatic in 16 US-Bundesstaaten die Wahlautomaten.

Im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen in den USA am 8. November wachsen die Sorgen wegen Enthüllungen, wonach ein Unternehmen mit Verbindungen George Soros für mehrere US-Bundesstaaten die Wahlautomaten bereitstellt. Denn der politisch aktive Milliardär unterstützt Bill und Hillary Clinton schon seit Jahrzehnten.
Auf der Webseite von Smartmatic war bis vor ein paar Tagen zu entnehmen, dass das Unternehmen in 16 US-Bundesstaaten Wahlautomaten bereitgestellt hat: Arizona, Kalifornien, Colorado, Washington, D.C., Florida, Illinois, Louisiana, Michigan, Missouri, New Jersey, Nevada, Oregon, Pennsylvania, Virginia, Washington und Wisconsin
Wer ist Smartmatic-Vorstand Mark Malloch-Brown?
Smartmatic ist in Großbritannien ansässig. Vorstand Mark Malloch-Brown ist ein früherer UN-Mitarbeiter und sitzt im Direktorium der Open Society Foundations. Diese Gruppe von Stiftungen wurde im Jahr 1993 zunächst unter dem Namen Open Society Institute von George Soros gegründet.
In den 90-er Jahren war Smartmatic-Vorstand Mark Malloch-Brown für George Soros im Soros Advisory Committee on Bosnia tätig. Er ist auch Mitglied des Exekutivkomitees der International Crisis Group, die er bereits in den 90-er Jahren vor allem mit privaten Geldern von George Soros gründet hat.
Im Jahr 2007 machte George Soros Mark Malloch-Brown zum Vizepräsidenten seines Quantum Fonds, zum Vizevorstand von Soros Fund Management und zum Vizevorstand des Open Society Institute, dem Vorgänger der Gruppe Open Society Foundations.
Zudem hat Mark Malloch-Brown sogar direkte Verbindungen zu Bill und Hillary Clinton. Denn er hat bei den Beraterfirmen Sawyer-Miller und FTI Consulting gearbeitet, die beide enge Verbindungen zu den Clintons haben.
George Soros unterstützt Hillary Clinton – auch mit Wahlautomaten?
Wie aus den kürzlich von Wikileaks veröffentlichten Dokumenten hervorgeht, hat sich Hillary Clinton sowohl innenpolitisch als auch außenpolitisch mit George Soros abgestimmt. Sie erhielt von dem Milliardär zweistellige Millionensummen für ihren Wahlkampf.
Nachdem das Politik-Portal Lifezette über diese Zusammenhänge berichtet hatte, entfernte das Unternehmen die Informationen über Lieferungen von Wahlautomaten in die USA von seiner Webseite. Zudem haben Beamte mehrerer Bundesstaaten bestritten, dass sie Ausrüstung von Smartmatic nutzen.
Auch das Unternehmen selbst teilte mit, dass es keine Wahlautomaten für die Präsidentschaftswahl 2016 in den USA bereitstellt. Doch warum hat das Unternehmen bis kürzlich noch auf der eigenen Webseite gesagt, dass es mehr als 50.000 Wahlautomaten für die US-Präsidentschaftswahlen bereitstellt?


