Reportage
Bundesregierung erwartet Anstieg der Arbeitslosigkeit
Die Bundesregierung erwartet im kommenden Jahr einen Anstieg der Arbeitslosigkeit auf 2,86 Millionen und im Jahr 2020 sogar auf 3,1 Millionen. Grund sei die „starke Migration“.

Laut einer Prognose der Bundesregierung wird die Arbeitslosigkeit in Deutschland ab dem kommenden Jahr erstmals wieder steigen. Grund ist die massive Zuwanderung, deren Kosten eine neue Studie auf jährlich 3,5 Milliarden Euro beziffert.
Für 2017 erwartet das Bundesfinanzministerium, dass die Zahl der Erwerbslosen im Jahresdurchschnitt um 110.000 auf dann 2,86 Millionen steigt, berichtete die BILD. Grund für den Anstieg ist laut Ministerium die „starke Migration“. Es wäre der erste Anstieg der Arbeitslosigkeit im Jahresschnitt seit 2013.
Anstieg der Arbeitslosigkeit auf über 3 Millionen
Bis zum Jahr 2020 wird die Arbeitslosigkeit laut den Zahlen des Finanzministeriums sogar auf 3,1 Millionen im Jahresdurchschnitt ansteigen. Zugleich steigt aber auch die Zahl der Beschäftigten. Die Regierung erwartet für das Jahr 2020 ein Plus um gut 1 Million auf dann 44,1 Millionen Beschäftigte im Jahresdurchschnitt.
Laut der Studie „Bildungsmonitor Spezial“ sind zudem jedes Jahr Investitionen in Höhe von rund 3,5 Milliarden Euro nötig, um bestehende Mängel bei der Bildungsintegration von Flüchtlingen auszugleichen.
Laut der Studie, die von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ermittelt wurde, fehlen für eine gelingende Integration neben Sprachkursen auch Kitaplätze, Schulplätze sowie spezielle Angebote für Flüchtlinge, die eine Ausbildung oder ein Studium beginnen wollen. Die Studie nennt etwa folgende Kostenpunkte:
- Rund 100.000 Plätze in Kitas für Flüchtlingskinder – 689 Millionen Euro
- Rund 120.000 Plätze in Schulen für Flüchtlinge – 1,28 Milliarden Euro
- Die Vorbereitung von rund 120.000 jugendlichen Flüchtlingen auf einen Ausbildungsplatz – rund 1,2 Milliarden Euro kosten.


