Reportage
Chaoten legen Feuerchaos in Berlin Mitte
Vermummte haben in der Nacht zu Sonntag in Berlin-Mitte mehrere Feuer gelegt. Sie zogen durch die Alte Jakobstraße und setzten zwischen Seydelstraße und Sebastianstraße eine Baustelle und mehrere Autos in Brand.

Die Chaoten legten nicht nur Feuer an einer Baustelle. Sie errichteten außerdem Barrikaden aus Reifen und Absperrgittern, die sie dann anzündeten. Zudem wurden sogenannte Krähenfüße sichergestellt. So wollten die Täter offenbar den Rettungskräften den Zugang zur Brandstelle versperren. Ein Sprecher der Feuerwehr sagte:
„Die Feuerwehr wurde gerufen zu einer brennenden Fassade. Vorgefunden hat sie aber vier Einsatzstellen. Davon waren einige mit Reifen belegt, Reifen auf die Straße gelegt mit einem Absperrgitter. Dann sind Autos angezündet worden. Und eine Fassade, beziehungsweise ein Balkon hat gebrannt.“


Alte Jakobstraße ein Ort der Verwüstung
Außerdem steckten die schwarz gekleideten Chaoten mehrere Autos in Brand. Mindestens ein Auto brannte komplett aus. Das Feuer griff auf weitere Autos über, offenbar verwendeten die Chaoten Benzin als Brandbeschleuniger.
Die mindestens fünf an dem Anschlag beteiligten Chaoten beschädigten zudem Autoscheiben und warfen mit Pflastersteinen mehrere Fenster ein. Und sie bewarfen Häuserwände mit Farbbeuteln. Da ein politischer Hintergrund wahrscheinlich ist, hat sich auch der Polizeiliche Staatsschutz in die Ermittlungen eingeschaltet.
Die Polizei setzte bei der Suche nach den Tätern einen Hubschrauber ein. Die Feuerwehr war mit drei Staffeln und etwa 30 Mann im Einsatz, berichtet die B.Z. Die Alte Jakobstraße stand unter Wasser und war voll gesperrt. Festgenommen wurde niemand.


