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Reportage

#refugeeswelcome: Deutsche spenden 150.000 Kondome für Flüchtlinge

Von Thomas Breithaupt · · 2 Min. Lesezeit

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kondome für flüchtlinge
„Zu einer Willkommenskultur gehört, den Menschen zu geben, was sie am dringendsten brauchen“, sagt DAH-Vorstand Manuel Izdebski. (Foto: flickr/Tomizak)

Die Deutsche AIDS-Hilfe (DAH) hatte die deutschen Kondomhersteller um Spenden gebeten und konnte bisher 150.000 Kondome für Flüchtlinge einsammeln. Denn Kondome gehörten zu einer Willkommenskultur dazu.

kondome für flüchtlinge
„Zu einer Willkommenskultur gehört, den Menschen zu geben, was sie am dringendsten brauchen“, sagt DAH-Vorstand Manuel Izdebski. (Foto: flickr/Tomizak)

„Bitte spenden Sie Kondome für Flüchtlinge!“ Mit diesem Wunsch hatte sich die Deutsche AIDS-Hilfe (DAH) Ende letzten Jahres an deutsche Kondomhersteller gewandt. Denn in den Unterkünften fehle es bekanntlich am Nötigsten – und dazu zählten auch Präservative.

„Zu einer Willkommenskultur gehört, den Menschen zu geben, was sie am dringendsten brauchen. Kondome schützen vor unerwünschten Schwangerschaften sowie vor HIV und anderen Infektionen“, sagt DAH-Vorstand Manuel Izdebski auf der DAH-Webseite.

Zahlreiche Aidshelfer und Gesundheitsämter verteilen in Flüchtlingsunterkünften Kondome. Mitarbeiter von Unterkünften haben bei der Deutschen AIDS-Hilfe Bedarf angemeldet. Doch die DAH hat nicht die finanziellen Mittel, um allen Flüchtlingen Kondome zur Verfügung zu stellen.

150.000 Kondome für Flüchtlinge

Daher findet die DAH die Resonanz auf ihre Spendenanfrage bei den Kondomherstellern „höchst erfreulich“. Bisher seien 150.000 Kondome für Flüchtlingsunterkünfte zusammen gekommen. Gespendet haben die Kondomanbieter:

  • AMOR (in einer Sonderverpackung mit der Aufschrift „You’re Welcome“)
  • ECOACTION
  • BILLY BOY
  • HOLI CONCEPT GmbH, Veranstalterin der Holi Festival of Colours

„Wir danken den beteiligten Firmen sehr herzlich für diese tatkräftige Art, Menschen in Not willkommen zu heißen und zu unterstützen!“, sagt DAH-Vorstand Manuel Izdebski.

Die Deutsche AIDS-Hilfe und Aidshilfe-Organisationen vor Ort engagieren sich in vielfältiger Weise für Flüchtlinge, etwa durch Aufklärung, Beratung und Unterstützung im Alltag.

Zwar stammen laut DAH die meisten Menschen, die zurzeit nach Deutschland kommen, aus Ländern, wo HIV wenig verbreitet ist. Doch für die HIV-Prävention sei mit der großen Zahl an Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen aber ein umfangreiches und komplexes neues Aufgabengebiet entstanden.

Weitere Spenden für die Flüchtlingsarbeit sind bei der Deutschen AIDS-Hilfe herzlich willkommen.

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Thomas Breithaupt

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